Jakob Müller AG

Jakob Müller AG
Systeme und Lösungen für
Band und Schmaltextilien
www.mueller-frick.com

Produktmuster: die Ideen-Werkstatt für Bandmuster

Mit neuen Bandmustern entwickelt die Jakob Müller AG neue Anwendungsmöglichkeiten für die Müller-Technologie. Rund 1000 Muster stehen zur Verfügung.

Für mehr Informationen zu unseren Mustern wenden Sie sich bitte an Ihren Verkaufsberater.

 

 

Elastische Zugkordel

Dieses Muster kommt als Zugkordel bei verschiedenen Bekleidungsapplikationen zum Einsatz. Die bogenförmige Oberflächenstruktur wird nur im relaxierten Zustand sichtbar und verhindert ein Zurückrutschen der Kordel im Gebrauch. Die extrem hohe Elastizität entsteht durch den Einsatz von umwundenem Lycra® der Feinheit 78 dtex. Die hier dargestellte elastische Zugkordel wurde auf einer Nadelbandwebmaschine, Typ NF53 8/27, mit Websystem Z6 gewoben.

Rutschhemmende Kordel

Diese elastische Kordel dient als effektvolle Applikation an Kinder-Outdoor-Bekleidung – beispielsweise an Anorak-Kapuzen – oder als poppiger Schnürsenkel an modischer Fussbekleidung. Die eingewobenen Verdickungen verhindern ein Aufgehen der Schleifen nach dem Binden. Der Effekt entsteht durch die Kombination von Polyamidfilamentgarnen (PA), Typ HE, mit umwundenem Lycra®. Das Band wurde auf einer Nadelbandwebmaschine, Typ NH2M 53 4/27, mit dem Websystem I gewoben.

Schottenband

Bänder mit Schottenkaromuster sind der schottischen Nationaltracht, dem Kilt, nachempfunden. Dieser knielange Rock geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Anfangs als Verpackungsband von Gebäck für den 5-Uhr-Tee verwendet, fanden die Bandmuster mit Schottenkaro weltweit schnell Verbreitung als Geschenkbänder, Haarschleifen für junge Mädchen, Floristikbänder und andere Anwendungen. Das Muster wurde auf einer Nadelbandwebmaschine, Typ NH2 53 4/42 SNO4B, mit offener Schussnadel und beliebig wählbarer Schussreihenfolge gewoben. Die Selektion der Schussfarben erfolgt an dieser Maschine über die ersten 4 Webschäfte über speziell ausgeführte Schussfadenführer.

Herrenunterwäscheband

Das 40 mm breite elastische Band wurde in rohweiss hergestellt. Dabei bestehen die obere und untere Lage aus Polyamidfilamentgarn (PA) und die Schrift aus Polyesterfilamentgarn (PES). Der Hell-Dunkel-Effekt entsteht durch das Anfärben des PA mit Säurefarbstoff in einer Färbemaschine, Typ MFR4 S. Das PES wird von diesem Farbstoff nicht angefärbt, es dunkelt nur etwas nach. Das Unterwäscheband wurde auf einer Nadelbandwebmaschine, Typ NHJM2 53 6/42, mit Websystem I gewoben.

Abstandsgewebe

Das Abstandsgewebe zeichnet sich durch eine Ober- und eine Unterlage sowie ein verbindendes Abstandsfadensystem aus. Derartige Gewebe eignen sich als Faserverstärkung für Verbundwerkstoffe im Leichtbau oder als technische Bauelemente, durch welche Gase oder Flüssigkeiten geleitet werden. Die gewünschte Kompressionsstabilität ist dem Einsatz von PA-Monofilamenten mit einem Durchmesser von 0,20 mm zu verdanken. Das Band wurde auf einer Nadelbandwebmaschine, Typ NH2 53 8/27, mit Websystem Z6 gewoben.

Etikette mit Jeans-Effekt und neonfarbigem Kontrast

Diese hochqualitative Etikette ist im Jeans-Stil gewoben und enthält als Kontrast ein Neon Schussgarn vom Typ PES 330 SNTR T440. Für die Jeans-Etikette findet ein Schussfaden mit einer Feinheit >330 dtex Verwendung. Für das Verweben von Schussgarnen mit Feinheiten grösser als 200 dtex empfehlen wir unser "Fancy and Heavy yarn" Set - eine zusätzliche Maschinenoption für den Eintrag von Schussfäden zwischen 200 dtex und 1400 dtex. Die extrem feinen Schnittkanten werden durch das Trennen der Etiketten auf einer Ultraschallschneidmaschine vom Typ MÜSONIC3 erreicht. 

Falldämpfergurt, nicht-elastisch

Im Bereich der Arbeitssicherheit gewinnen sogenannte Auffanggurte zunehmend an Bedeutung. Auffanggurte stellen einen Teil der Absturzsicherung dar und nehmen die im Fall eines Sturzes auftretenden Kräfte auf und verteilen diese über jene Körpterteile, die über eine entsprechende Stabilität verfügen..Die Verbindung zwischen dem am Körper getragenen Auffanggurt und dem Fixpunkt der Sicherung bildet ein nicht-elastischer Falldämpfergurt, der in Regel aus einem Zweilagen-Gurt besteht, der abwechselnd offen und geschlossen ist. Im geschlossenen Teil werden die Lagen durch Polfäden (Bindefäden) verbunden. Im Fall eines Absturzes reissen die Polfäden definiert auseinander und reduzieren dadurch die Fallgeschwindigkeit und absorbieren die entsprechenden Kräfte. Das sanfte Abbremsen verhindert dadurch potentielle Verletzungen. Der nicht-elastische Falldämpfergurt wird meist in Kombination mit dem elastischen Falldämpfergurt eingesetzt. Der Gurt wurde auf einer Nadelbandwebmaschine des Typs NFRE mit System Z10/S3 gewoben.

Falldämpfergurt, elastisch

Im Bereich der Arbeitssicherheit gewinnen sogenannte Auffangurte zunehmend an Bedeutung. Auffanggurte stellen einen Teil der Absturzsicherung dar und nehmen die im Fall eines Sturzes auftretenden Kräfte auf und verteilen diese über jene Körperteile, die über eine entsprechende Stabilität verfügen. Die Verbindung zwischen dem am Körper getragenen Auffanggurt und dem Fixpunkt der Sicherung bildet ein elastischer Falldämpfergurt, der in der Regel aus einem Zweilagen-Gurt besteht, der mit einem glatten und einem gewellten Teil gewoben wird und sehr kräftige Gummifäden in der Kette enthält. Im Fall eines Absturzes dehnt sich der gewellte Teil bis zur völligen Streckung und reduziert dadurch die Fallgeschwindigkeit und absorbiert die entsprechenden Kräfte. Das sanfte Abbremsen verhindert dadurch potentielle Verletzungen. Der elastische Falldämfergurt wird meist in Kombination mit dem nicht-elastischen Falldämpfergurt eingesetzt. Der Gurt wurde auf einer Nadelbandwebmaschine des Typs NFRE ED gewoben.
Für besondere Anforderungen lassen sich diese Gurte auch als Schmal-Breit-Schmal-Varianten einsetzen, dafür steht die Nadelbandwebmaschine Typ NFRE Y2 ED zur Verfügung.

Kederband

Die Industrie setzt Kederbänder ein, um beispielsweise an Kanten von Polsterungen einen optisch ansprechenden Abschluss zu erzeugen oder um diese Kanten vor Beschädigung zu schützen. Sie eignen sich zum Verbinden von Textilien aller Art und Planenmaterialien. In der Vergangenheit wurden Kederbänder meist durch Flechten erzeugt. Mit einer modifizierten Variante des Websystems Z3 können sie nun auch mit hoher Produktivität auf Nadelbandwebmaschinen hergestellt werden. Mit dem Standard-Websystem Z3 werden beide Schussfäden mittels einer Zungennadel auf der rechten Gewebeseite zusammen vermascht. Beim modifizierten System rutscht der obere Schussfaden auf der unteren Schussnadel nach links bis zur Kordel des Kederbandes. Die Kordel arbeitet nur im Halbhub und wird damit vom oberen Schussfaden eingebunden. 

Bremsband (eingetragen im Gebrauchsmuster-Register!)

Beim Weben ab Kettbäumen müssen diese entweder gebremst oder über die Motor-Getriebe-Kombination angetrieben werden, damit die für das Weben erforderliche Kettfadenzugkraft erreicht wird. Insbesondere die Schmalweberei setzt eine Vielzahl von Teilkettbäumen für die verschiedenen Fadensysteme ein. Aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt die Bremsung der Kettbäume hier vorwiegend mittels Bremsband oder Bremsschnur sowie Bremsbügel. Die Kettbäume haben dafür an der Kettbaumscheibe eine Nut, in welcher das Bremselement läuft. Das hier vorgestellte Bremselement mit integrierten Schlaufen für Teilkettbäume besteht aus mehreren geschlossenen Lagen und weist an beiden Enden Zonen auf, in denen die Lagen schlaufenförmig offen sind. Das Band ist für verschiedene Kettbaumdurchmesser einsetzbar, kann einfach und schnell installiert werden und verhindert im Gebrauch eine ruckartige Bewegung der Teilkettbäume. Das Bremsband wurde auf einer Nadelbandwebmaschine Typ NH2 53 8/27 gewoben.

Nachhaltiges elastisches Unterwäscheband

Im Gegensatz zu herkömmlichen elastischen Bändern für Herrenunterwäsche, bei denen Polyester-Filamentgarne Verwendung finden, wird für dieses Band ein Spinnfasergarn der Feinheit Nm 20/2 aus Micro TENCEL®-Fasern von der Aktiengesellschaft Lenzing, aus Österreich eingesetzt. Der weltweit führende Anbieter von Celluloseregeneratfasern ist bekannt für seine umweltfreundliche Firmenpolitik. Die Rohstoffe für die Regeneratfasern werden ausschliesslich aus einheimischem Buchenholz und mit einem die Umwelt nicht belastenden Verfahren gewonnen. Die Regenerierung der Fasern erfolgt in einem geschlossenen System, bei dem nahezu alle eingesetzten Lösungsmittel zurückgewonnen werden können. Ein extrem weicher Griff sowie hohe Hautfreundlichkeit sind die hervorstechendsten Merkmale dieses Produktes. Das Band wurde auf einer Jacquard-Nadelbandwebmaschine Typ NHJM2 53 4/66 gewoben.

Taschenband mit Zugkordel

Produziert auf einer Nadelbandwebmaschine, Typ NH2 53 2/130 mit (theoretisch) unbegrenzter Rapportlänge, lassen sich auf dem Band Taschen in Querrichtung in unterschiedlichen Grössen produzieren. Eine eingewobene Zugkordel ermöglicht die einfache Befestigung des Bandes. Das Band wurde bis zum Fertigprodukt mit verschiedenen Müller-Maschinen weiterverarbeitet. Nach dem Weben erfolgte ein Inkjet-Direktdruck mit einer MÜPRINT MDP2 E. Im Anschluss lässt sich das Band mit der Schneidemaschine UV40-G220/H auf die geforderte Länge schneiden oder mit dem Wickler HW EFA aufwickeln.

Breit-Schmal-Breit-Band (Y-Band)

Nicht mehr wegzudenken sind Bänder für Taschen und Rucksäcke mit variabler Breite. Hergestellt auf einer Nadelbandwebmaschine, Typ NFRE42 4/42 Y2 ED, lassen sich durch die elektronische Steuerung des Webblatthubes beliebige Breiten realisieren. Als Material fand ein Polyamid-Filamentgarn der Feinheit 940 dtex Verwendung.

Herrenunterwäscheband

Im Gegensatz zu herkömmlichen elastischen Bändern für Herrenunterwäsche, bei denen Polyester-Filamentgarne Verwendung finden, wird für dieses Band ein Spinnfasergarn der Feinheit Nm 201/2 aus Micro TENCEL®-Fasern von der Aktiengesellschaft Lenzing, AT, eingesetzt. Ein extrem weicher Griff sowie hohe Hautfreundlichkeit sind die hervorstechendsten Merkmale dieses Produktes. Das Band wurde auf einer Jacquard-Nadelbandwebmaschine, Typ NHJM2 53 4/66, gewoben.

Kompressions-Bandage in grossen Breiten

Elastische Bänder mit Monofilament im Schuss sind im Medizinalbereich als Kompressions-Binden gefragt. Für den menschlichen Oberkörper müssen jedoch grosse Breiten produziert werden. Das ist auf einer Nadelbandwebmaschine wie der NF80 2/310 möglich. Das Grundmaterial besteht aus Polyester-Filamentgarn 167 dtex x 2. Die Kompressionskraft wird durch die Kombination mit elastischen Kettfäden aus Lycra® 940 dtex gesichert. Zum Schliessen der Bandage eignen sich Klettverschlüsse.

Produktmuster: die Ideen-Werkstatt für Bandmuster

 Mit neuen Bandmustern entwickelt die Jakob Müller AG neue Anwendungsmöglichkeiten für die Müller-Technologie.